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| Als Risikofaktoren für einen Herzinfarkt gelten: | ||||||||||||||||||||||
| • Rauchen • Bluthochdruck • hohe Blutfettwerte • Diabetes mellitus • Übergewicht • Bewegungsmangel • Stress |
Lebensalter: Männer über 45 Jahre Frauen über 55 Jahre erbliche Faktoren: Herzinfarkte, Bypass-OP, Schlaganfall bei Familienangehörigen ersten Grades |
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Zur Hochrisikogruppe für einen Herzinfarkt gehören vor allem Personen mit besonderer Ausprägung einzelner oben aufgeführter Faktoren oder häufiger noch mit einer Kombination verschiedener Risikofaktoren. Stark gefährdet sind auch Patienten mit bekannter Herzgefäßerkrankung oder Zustand nach Herzinfarkt sowie Patienten mit Arteriosklerose, wie z. B. peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) oder Arteriosklerose der großen Schlagadern. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Risikofaktoren können Sie Ihr persönliches 10-Jahres-Risiko für einen Herzinfarkt online berechnen. Dieser Wert gibt die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt innerhalb der nächsten 10 Jahre an. Falls Sie Ihre Blutfettwerte (Cholesterin- und Triglyzerid-Werte), die in diesem Test abgefragt werden, nicht kennen, lassen Sie diese von Ihrem Arzt bestimmen. Liegt Ihr 10-Jahres-Risiko über 20% oder treffen mehrere Risikofaktoren auf Sie zu, sollten Sie sich regelmäßig von einem Facharzt für Innere Medizin (Internist) untersuchen und behandeln lassen. Rauchen: Wer raucht hat ein 2-4 fach erhöhtes Risiko. Diabetes: Bei Männern 4 fach erhöhtes, bei Frauen 6 fach erhöhtes Risiko. Übergewicht: Apfeltyp (Bauchform) 2,5 fach erhöhtes Risiko Bluthochdruck: Steigt der erste (systolische) Wert um 10 mm Hg, nimmt die Gefahr für einen Tod um 17 % zu. Familiäre Belastung: Haben nahe Verwandte bereits vor dem 60 Lj. einen Infarkt erlitten, steigt das Risiko um das 2,5 bis 4,5 fache. Gefäßinnhautdurchmesser Intima-Media-Komplex Der Intima-Media-Komplex von 0,9 mm an den Halsgefäßen gilt in den Leitlinien der europäischen Gesellschaften für Hypertonie und Kardiologie (2003) als Endorganschaden. Da die Verbreiterung von Intima-Media an der A. carotis als Vorstufe auf eine drohende oder evtl. sogar als Hinweis auf eine an anderen Gefäßabschnitten schon bestehende Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) betrachtet werden kann, sollten sämtliche Risikofaktoren für eine Arteriosklerose mit erhöhter Konsequenz behandelt werden. nach oben |
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